In Hamburg ist die Begabungsförderung fest in den Schulen verankert. Bei Fragen zur Förderung, zu Lernpotenzialen oder zur weiteren Entwicklung finden Eltern sowie Schülerinnen und Schüler kompetente Ansprechpersonen direkt an ihrer Schule. Diese arbeiten eng miteinander sowie mit spezialisierten Beratungsstellen wie der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) und den Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) zusammen. Elterninitiativen wie die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) Regionalverein Hamburg vervollständigen mit ihren Angeboten landesweit das Netz der Beratungsangebote.
Im Dossier »Beratung und Unterstützung« geben wir einen Überblick über verschiedene Beratungsformen und Anlaufstellen in den Bundesländern und informieren über die jeweiligen Aufgabenfelder. Schauen Sie rein!
Schulische Beratung
Je nach Fragestellung kann eine Beratung durch unterschiedliche schulische Funktionen angeboten werden.
Fachkraft für Begabtenförderung (FBF)
Alle weiterführenden Schulen in Hamburg haben eine qualifizierte Fachkraft für Begabtenförderung. Auch an vielen Grundschulen sind entsprechend ausgebildete Fachkräfte tätig. Sie haben eine spezielle Qualifizierung am Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen absolviert und verfügen über fundierte Kenntnisse zur Begabungsentwicklung und schulischen Begabtenförderung.
Die Fachkraft für Begabtenförderung ist die zentrale Ansprechpartnerin, der zentrale Ansprechpartner der Schule für Fragen zur Förderung leistungsstarker und besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Je nach schulischer Situation und Fragestellung kann sie insbesondere dabei unterstützen,
- Fragen zu individuellen Stärken und Lernpotenzialen einzuordnen,
- Fördermöglichkeiten im Unterricht und durch ergänzende schulische Angebote aufzuzeigen,
- Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler bei der Planung geeigneter Förderwege zu beraten,
- schulische Fördermaßnahmen zu begleiten und weiterzuentwickeln.
Der konkrete Umfang der Beratung kann je nach Schule und Funktion variieren. Bei weiterführendem Klärungsbedarf arbeitet die Fachkraft für Begabtenförderung mit weiteren schulischen Funktionsträgerinnen und -trägern sowie mit externen Fachstellen wie der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) oder dem zuständigen Regionalen Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) zusammen.
Wie arbeitet die Beratungsstelle besondere Begabungen?
Ansprechperson für Begabtenförderung
An Schulen, die nicht über eine Fachkraft für Begabtenförderung verfügen, gibt es in der Regel eine qualifizierte Ansprechperson für Begabtenförderung. Diese Lehrkraft hat eine entsprechende Fortbildung der Beratungsstelle besondere Begabungen absolviert und übernimmt eine vergleichbare Funktion als erste Ansprechperson an der Schule.
Die Ansprechperson für Begabtenförderung unterstützt insbesondere bei einer ersten Klärung von Fragen zur Begabungsförderung und berät zu möglichen Förderwegen innerhalb der Schule. Sie kann dabei helfen, Beobachtungen einzuordnen, schulische Fördermöglichkeiten aufzuzeigen und gemeinsam mit den Beteiligten die nächsten sinnvollen Schritte zu klären. Bei weiterführenden Fragestellungen arbeitet auch die Ansprechperson für Begabtenförderung mit anderen schulischen Fachkräften sowie bei Bedarf mit der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) oder dem zuständigen Regionalen Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) zusammen.
Beratungslehrkraft
Beratungslehrkräfte verfügen über eine spezifische psychologisch-pädagogische Zusatzqualifikation und sind an der Schule zentrale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Fragen rund um die schulische Entwicklung. Im Zusammenhang mit Begabungsfragen können sie insbesondere
- eine erste pädagogisch-psychologische Einschätzung vornehmen,
- Gespräche mit Eltern, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern führen,
- schulische Beobachtungen einordnen und Entwicklungsverläufe gemeinsam reflektieren sowie
- bei Bedarf schulische Testverfahren einsetzen oder weitere diagnostische Schritte vorbereiten.
Wenn eine weiterführende begabungspsychologische Diagnostik oder eine spezialisierte Beratung erforderlich ist, unterstützen sie bei der Einbindung externer Fachstellen wie der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) oder des zuständigen Regionalen Bildungs- und Beratungszentrums (ReBBZ).
Förderkoordinatorin und Förderkoordinator
Die Förderkoordinatorin bzw. der Förderkoordinator ist für die schulweite Abstimmung aller Maßnahmen der individuellen Förderung verantwortlich. Dazu gehört auch die Förderung leistungsstarker und besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Zu den Aufgaben der Förderkoordination gehören insbesondere
- die Entwicklung und Weiterentwicklung eines schulinternen Förderkonzepts,
- die Abstimmung von Fördermaßnahmen innerhalb der Schule,
- die Zusammenarbeit mit Fachkräften für Begabtenförderung, Ansprechpersonen für Begabtenförderung und Beratungslehrkräften sowie
- die Sicherstellung, dass Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren individuellen Lernvoraussetzungen gefördert werden.
Die Förderkoordination trägt dazu bei, dass Begabungsförderung nicht nur im Einzelfall erfolgt, sondern als Bestandteil der schulischen Förderung systematisch umgesetzt wird. In vielen Fällen kann die Förderung direkt an der Schule geklärt und umgesetzt werden. Bei komplexeren Fragestellungen oder wenn eine vertiefte begabungspsychologische Beratung oder Diagnostik erforderlich ist, arbeitet die Schule mit der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) zusammen. Ziel aller beteiligten Fachkräfte ist es, die individuellen Potenziale von Schülerinnen und Schülern zu erkennen und Lernumgebungen zu gestalten, in denen diese Potenziale wirksam zur Entfaltung kommen können.
Regionale Beratung
Regionale Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ)
Sofern die Beratung vorrangig Lern- oder Integrationsschwierigkeiten einer Schülerin oder eines Schülers betrifft, ist das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) die geeignete Anlaufstelle. Die 13 Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) in Hamburg beraten Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte in allen schulischen und pädagogischen sowie schulpsychologischen Fragestellungen. Sie sind ebenfalls eine Anlaufstelle bei Fragen zur Begabungsdiagnostik und Begabungsförderung.
Eine Beratung durch die ReBBZ kann vor allem bei Lernschwierigkeiten in Verbindung mit Hochbegabung oder bei ausgeprägtem Underachievement hilfreich sein. Eine ergänzende Förderung gemäß § 12 Hamburgisches Schulgesetz (HmbSG) kann ebenfalls erfolgen, wenn ein nicht altersgerechter emotionaler oder sozialer Entwicklungsstand der Schülerin oder des Schülers einen sonderpädagogischen Förderbedarf begründet.
Die ReBBZs arbeiten bei Bedarf mit der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) zusammen.
Wie arbeitet die Beratungsstelle besondere Begabungen?
Zentrale Angebote
Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB)
Die Beratungsstelle besondere Begabungen ist eine Einrichtung der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung und gehört zum Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen (LI). Sie berät bei Fragen zum Erkennen und Fördern von leistungsstarken, besonders begabten und hochbegabten Kindern und Jugendlichen in der Schule. Die BbB unterstützt Schulen, Eltern und Schülerinnen und Schüler dabei, individuelle Begabungsprofile differenziert zu verstehen, geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln und langfristige Entwicklungsperspektiven zu gestalten.
Die Beratungsangebote der BbB in Form von Einzelfallberatung und Schulberatung sind für Hamburger Schülerinnen und Schüler bzw. Hamburger Schulen kostenfrei. Für die Teilnahme an außerschulischen Enrichment-Angeboten werden zum Teil Eigenbeiträge erhoben.
Interview: Wie arbeitet die Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB)?
Wir haben Jan Kwietniewski, Leiter der Beratungsstelle besondere Begabungen, dazu befragt.
Für welche Zielgruppen bietet die Beratungsstelle Beratung an?
Der Auftrag der BbB ist es, die schulische Entwicklung von leistungsstarken, besonders begabten und hochbegabten Schülerinnen und Schülern zu unterstützen und ihre Lernpotenziale bestmöglich zur Entfaltung zu bringen.
Unser Beratungsangebot richtet sich an alle am Lern- und Entwicklungsprozess beteiligten Personen: an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, an Schülerinnen und Schüler sowie an deren Eltern. Begabung entfaltet sich immer im Zusammenspiel zwischen individuellen Potenzialen und den Lernbedingungen – deshalb beziehen wir bewusst alle relevanten Perspektiven in unsere Arbeit ein.
Wir beraten unter anderem zu Fragen der individuellen Förderung in der Schule, zur Gestaltung von Enrichment-Angeboten sowie zur flexiblen Gestaltung von Bildungswegen, beispielsweise zum Überspringen von Klassen oder zur vorzeitigen Einschulung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der begabungspsychologischen Diagnostik und deren Einordnung. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob eine hohe Begabung vorliegt, sondern vor allem darum, wie vorhandene Lernpotenziale erkannt, verstanden und pädagogisch wirksam unterstützt werden können. Besonders wichtig ist uns auch die Beratung in komplexeren Entwicklungsverläufen, etwa wenn hohe kognitive Potenziale gemeinsam mit Lernschwierigkeiten oder motivationalen Problemen auftreten.
Gibt es typische Beratungsanliegen?
Ja, es lassen sich zwei zentrale Ausgangsfragen unterscheiden.
Zum einen suchen Familien und Schulen Beratung, wenn eine hohe Begabung bereits erkannt wurde. Dann steht meist die Frage im Vordergrund, wie eine angemessene Förderung gestaltet werden kann – sowohl im Unterricht als auch durch ergänzende Angebote innerhalb oder außerhalb der Schule. Ziel ist es, ein angemessenes Anspruchsniveau zu schaffen, das Lernen als herausfordernd, sinnvoll und motivierend erfahrbar macht.
Zum anderen wenden sich Ratsuchende an uns, wenn eine besondere Begabung vermutet wird, aber noch nicht geklärt ist. In diesen Fällen besteht häufig Interesse an einer differenzierten begabungspsychologischen Diagnostik, um das individuelle kognitive Profil besser zu verstehen.
Nicht selten erleben wir auch unterschiedliche Wahrnehmungen zwischen Schule und Elternhaus. So berichten Kinder beispielsweise zu Hause von Unterforderung oder Langeweile, während dies im schulischen Kontext nicht unmittelbar sichtbar ist. Solche Situationen sind aus entwicklungspsychologischer Sicht gut erklärbar: Eine hohe Begabung zeigt sich nicht immer automatisch in herausragenden Leistungen, sondern entfaltet sich abhängig von Passung, Motivation und Lernumgebung. Eine fachlich fundierte Beratung kann helfen, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen und eine gemeinsame Grundlage für Förderentscheidungen zu schaffen.
Wie läuft eine Beratung konkret ab?
In der Regel erfolgt zunächst eine Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail. Dabei klären wir zunächst die Fragestellung und prüfen gemeinsam, welche Beratungsinstanz am besten geeignet ist. Als zentrale Fachstelle arbeiten wir eng mit den schulischen Unterstützungssystemen zusammen. Daher ist es uns wichtig, vorhandene schulische Beratungsmöglichkeiten – etwa durch Fachkräfte für Begabtenförderung oder Beratungslehrkräfte – einzubeziehen. Diese verfügen über wertvolle Kenntnisse des schulischen Kontextes und können häufig passgenaue Lösungen vor Ort entwickeln.
Besteht darüber hinaus Klärungsbedarf, folgt eine begabungspsychologische Beratung durch eine Fachkraft der BbB, die zunächst meist telefonisch oder per Videokonferenz stattfindet. In diesem Gespräch analysieren wir die Fragestellung, den bisherigen Entwicklungsverlauf sowie vorhandene Beobachtungen und Befunde gemeinsam.
Je nach Fragestellung können anschließend weitere Beratungsgespräche, schulische Hospitationen oder Gespräche mit Eltern und Lehrkräften vereinbart werden. In bestimmten Fällen kann eine psychologische Diagnostik sinnvoll sein, um das individuelle Fähigkeitsprofil differenziert zu erfassen.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Integration aller Erkenntnisse in konkrete pädagogische Handlungsperspektiven. Häufig bildet ein gemeinsames Gespräch mit Schule und Eltern – ein sogenannter »Runder Tisch« – den Abschluss des Beratungsprozesses. Ziel ist es, eine gemeinsame Einschätzung zu entwickeln und passgenaue Fördermaßnahmen zu vereinbaren, die die individuellen Potenziale des Kindes nachhaltig unterstützen.
Wird auch eine Testdiagnostik durchgeführt?
Ja, bei entsprechender Fragestellung kann eine psychologische Diagnostik durchgeführt werden. Dabei steht mit der Intelligenzdiagnostik ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Erfassung kognitiver Potenziale zur Verfügung.
Uns ist jedoch eine differenzierte Einordnung wichtig: Eine Testung ist kein Selbstzweck und nicht jede Fragestellung lässt sich allein durch einen Test beantworten. Begabung ist ein mehrdimensionales Entwicklungspotenzial, das sich im Zusammenspiel von kognitiven Fähigkeiten, Motivation, Persönlichkeit und Umweltbedingungen entfaltet.
Eine Testdiagnostik kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn das Fähigkeitsprofil unklar ist, wenn Diskrepanzen zwischen Potenzial und Leistung vermutet werden oder wenn besondere Entwicklungsverläufe vorliegen, etwa bei gleichzeitig bestehenden Lernschwierigkeiten.
Die Testung erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis und nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer ausführlichen Beratung eingeordnet und in konkrete pädagogische Empfehlungen übersetzt.
Was kostet eine Testung und wer übernimmt die Kosten?
Die Diagnostik und Beratung durch die Beratungsstelle besondere Begabungen ist für Eltern kostenfrei.
Als Einrichtung des Landesinstituts für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen ist es unser Auftrag, Schulen und Familien in Hamburg fachlich zu unterstützen und zur chancengerechten Entfaltung individueller Potenziale beizutragen.
Welche Angebote bietet die BbB für Schulen und pädagogische Fachkräfte?
Unsere Arbeit umfasst sowohl die Beratung im Einzelfall als auch die Unterstützung auf Systemebene.
Im Einzelfall beraten wir zur diagnostischen Einschätzung und zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. Dabei steht stets das individuelle Fähigkeits- und Lernprofil im Mittelpunkt. Begabungspsychologisch geht es darum, die spezifischen Stärken, Interessen und Lernvoraussetzungen zu verstehen und darauf aufbauend geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln.
Darüber hinaus unterstützen wir Schulen bei der Weiterentwicklung ihrer Förderstrukturen. Dazu gehört die Beratung zur Gestaltung eines differenzierten Unterrichts, der unterschiedliche Lernvoraussetzungen berücksichtigt und anspruchsvolle Lerngelegenheiten für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler schafft.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Enrichment-Angeboten sowie auf flexiblen Förderformaten wie dem Drehtürmodell. Dieses ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, zeitweise an vertiefenden oder erweiterten Lernangeboten teilzunehmen. Unser Ziel ist es, eine Förderkultur zu etablieren, die die Begabungsentwicklung als integralen Bestandteil schulischer Bildung versteht.
Mit Blick auf Eltern und Lehrkräfte: Gibt es Anzeichen, die Hinweise auf eine mögliche Hochbegabung geben?
Es gibt Hinweise, die auf hohe kognitive Potenziale hindeuten können. Gleichzeitig ist es wichtig zu betonen, dass es keine einheitlichen oder eindeutigen Merkmale gibt. Hochbegabte Kinder und Jugendliche sind, wie alle Schülerinnen und Schüler, eine sehr heterogene Gruppe.
Mögliche Hinweise sind eine besonders schnelle Auffassungsgabe, eine ausgeprägte Fähigkeit zum abstrakten Denken, eine sehr gute Merkfähigkeit oder ein starkes Interesse an komplexen Fragestellungen. Viele dieser Schülerinnen und Schüler zeigen ein ausgeprägtes Bedürfnis nach kognitiver Herausforderung und selbstständigem Lernen.
Gleichzeitig kann es bei mangelnder Passung zwischen Lernangebot und Lernpotenzial zu sekundären Effekten kommen. Dazu zählen beispielsweise Motivationsverlust, Rückzug oder auch Unruhe. Diese Reaktionen sind nicht Ausdruck der Begabung selbst, sondern Hinweise auf eine unzureichende Passung zwischen individuellen Lernbedürfnissen und Lernumgebung.
Aus begabungspsychologischer Perspektive ist daher nicht allein die Identifikation von Begabung entscheidend, sondern vor allem die Gestaltung von Lernumgebungen, die anspruchsvolles, vertiefendes und sinnstiftendes Lernen ermöglichen. Das Ziel besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale nicht nur besitzen, sondern auch tatsächlich entwickeln können.
Ombudsstelle Besondere Begabungen
Die Ombudsstelle Besondere Begabungen mit Sitz am Zentrum für Schul- und Jugendinformation (ZSJ), bietet Eltern und Schülerinnen und Schülern in Hamburg bei Fragen zur Begabungsförderung eine ehrenamtliche, unbürokratische und kostenfreie Beratung an.
Eine sogenannte Ombudsperson berät bei Fragen und Konflikten im Bereich der schulischen Begabungsförderung. In vertraulichen Gesprächen wird unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Kindes nach Lösungswegen und weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gesucht. Es werden Angebote innerhalb und außerhalb der Schule aufgezeigt, die zu einer Entfaltung der Begabungspotenziale beitragen können.
Elternberatung
DGhK Regionalverein Hamburg
Die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) ist eine ehrenamtliche Elterninitiative mit dem Ziel, hochbegabte Kinder und ihre Eltern zu beraten und zu unterstützen. Der gemeinnützige Verein wurde 1979 in Hamburg gegründet und ist mit 15 Regionalvereinen bundesweit aktiv. Mitglieder der DGhK sind Familien mit hochbegabten Kindern, Psychologinnen und Psychologen, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Thema Hochbegabung forschen und arbeiten. Der DGhK Hamburg e. V. bietet ein vielfältiges Programm für Kinder und Eltern aus Hamburg. Neben Veranstaltungen für Kinder werden Elterntreffen in Präsenz und online angeboten sowie eine telefonische Beratung für Eltern und pädagogische Fachkräfte.