Die Max-Brauer-Schule beteiligt sich an der Bund-Länder-Initiative »Leistung macht Schule – LemaS«, dessen zweite Phase in Hamburg bis zum Sommer 2028 läuft. Als Transferschule greift sie Impulse, erprobte Konzepte und praxisorientierte Entwicklungsansätze aus den Multiplikatorschulen auf und überträgt diese auf die eigene schulische Praxis.
In Hamburg erfolgt die Zusammenarbeit in drei regionalen Netzwerken mit insgesamt 43 Schulen unterschiedlicher Schulformen. Die gemeinsame Arbeit umfasst fachlichen Austausch, schulübergreifende Entwicklungsprozesse sowie die Erprobung konkreter Maßnahmen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler.
Die Schulen werden durch die Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) am Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen (LI) begleitet.
Projektorientiertes Lernen ist neben dem Lernbüro ein fester Bestandteil des Unterrichts an der Max-Brauer-Schule. Ein Drittel der Stunden im Ganztagsbetrieb stehen für das projektorientierte Lernen zur Verfügung. Es wird ergänzt durch Langzeitprojekte, die ab dem Jahrgang 7 das Lernen in einem erweiterten Erprobungsraum außerhalb der Schule ermöglichen. Zudem werden Werkstätten als eigenständige Unterrichtsform eingesetzt, um ein interessengeleitetes, vorwiegend praxisorientiertes und forschendes Lernen und Arbeiten zu ermöglichen.
Begabungsförderung findet an der Max-Brauer-Schule im Regelunterricht nach dem Prinzip der Akzeleration und Binnendifferenzierung statt. Zusätzlich gibt es weitere Förderangebote, wie die Teilnahme am Orchester, an Wettbewerben oder am Drehtürmodell.