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Methode

Projekt: Regionaler Reiseführer

Orientierung neu gedacht
Teil des Themas »Projekte für die Schule«

© DALL·E/KI-generiert

Methodenbeschreibung

Darum geht es

Schülerinnen und Schüler erstellen einen regionalen Reiseführer, der Orientierung in der Region bietet. Er umfasst Wegweiser zu Einrichtungen (Schulen, Behörden, Bibliotheken), Freizeit- und Kulturangebote, öffentliche Verkehrsmittel, Sicherheitstipps, Sprach- und Integrationshilfen sowie Hinweise zu wichtigen Anlaufstellen. Verschiedene Präsentations-Formate (Print, digital, interaktive Karte) sind möglich. Der Fokus liegt hier auf Neu-Zugezogenen, das Projekt kann auch für Besuchende der Region angepasst werden. 

Ziele

  • Orientierungskompetenz stärken: Klarer, barrierefreier Überblick über die Region für Neuangekommene.
  • Mediale Kompetenzen fördern: Recherche, Textproduktion, Bild- und Tonaufnahmen, einfache Layout-Gestaltung, digitale Karten.
  • Wertschätzung und Einbindung von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt.
  • Demokratische Partizipation, Serviceorientierung und Integration: Praktischer Beitrag zur Willkommenskultur in Schule und Region.
  • Kooperationen aufbauen: Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen (Gemeindeamt, Sprachkurse, Bibliothek, Verkehrsbetrieb, Migrantenselbsthilfe, andere Schulen).

Alltagsbezug

  • Neuankommende benötigen zugängliche, verständliche Orientierung in einer fremden Region. Zumeist fehlen Stellen, die diese bündeln.
  • Mangel an praxisnahen Lernformen, die Alltagsorientierung, Mehrsprachigkeit und Gemeinschaftssinn verbinden.
  • Die Perspektive der Schülerinnen und Schüler ist der Ausgangspunkt, sich in die Bedarfe anderer Ziel-/Altersgruppen hineinzuversetzen.

Dauer

Für die Ersterstellung 9 bis 12 Wochen, dann regelmäßige Aktualisierung.

Vorgehen

1. Projektauftakt und Rahmenbedingungen

  • Rollenverteilung: Projektleitung, Recherche, Inhalt/Textsicherheit, Überprüfung der Richtigkeit von Informationen, Grafik/Layout, Übersetzung, Dokumentation, Kommunikation.
  • Ethik/Barrierefreiheit: klare Sprache, einfache Grafiken, Mehrsprachigkeit, Zustimmung bei Quellennutzung.

2. Partnerschaften und Ressourcen sichern

  • Lokale Partner: Rathaus/Verwaltung, Bibliothek, Verkehrsunternehmen, Sprachkurse, Migrantenorganisationen, andere Schulen.
  • Materialien: Tablets/Computer, Grafik- und Layout-Software, Kartenmaterial, Fotokameras, Aufnahmegeräte, Druckmaterialien.
  • Räume: Lernraum, Bibliothek, vielleicht Aula für Abschlusspräsentation.

3. Standort und Ablauf festlegen

  • Lernorte: Klassenräume, Bibliothek, Computerraum, Kunstraum.
  • Ablauf: Themenrecherche, zielgruppenspezifische Bedürfnisse ermitteln, Quellen prüfen, Inhalte erstellen, Layout, Übersetzungen, Feedback-Schleifen, Endformat erstellen, Veröffentlichung und Feedback.

4. Lernbausteine  

  • Recherchekompetenz: Regionale Einrichtungen, Verkehrswege, Notruf-Nummern, Sprachhilfeangebote, Hilfsorganisationen.
  • Text- und Kommunikationskompetenz: klare Sprache, mehrsprachige Versionen, verständliche Beschreibungen.
  • Geografische Orientierung: einfache Karten, Wegbeschreibungen, Orientierungspunkte, Barrierefreiheit.
  • Medienproduktion: Texte, Bilder, Übersetzungen, ggf. kleine Video-Sequenzen oder Audioführungen.
  • Inklusion/Barrierefreiheit: Leichte Sprache, gehör- und sehfreundliche Inhalte, alternative Zugänge.

5. Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit

  • Präsentation: Schule, Schulwebsite, Aushänge in der Region, Auftakt- bzw. Abschlussveranstaltung.
  • Feedback und Weiterentwicklung: Evaluation durch Nutzenden-Feedback, Updates bei Bedarf.

Ressourcen / Beteiligte

Materialien: Computer/Tablets, Text- und Grafiksoftware, Kartenmaterial, Aufnahmegerät, Druckmaterialien.

Partner: Lehrkräfte verschiedener Fächer (Sprachen, Sozialkunde, Informatik, Geografie), Bibliothekspersonal, lokale Organisationen etc.

Geht zurück auf

Weitere Methoden des Themas »Projekte für die Schule«

Projekt: Schul-Repair-Café

Fix & fertig? Nicht mit uns!

Aufbau-Phase: 12 Wochen, anschließend regelmäßige Zeiten. Dazu gehören: Organisation des Repair-Cafés, Reparaturarbeiten an möglichst vielen Gegenständen des Alltags.

Hybrider Lernraum

Der »Methodenkoffer zur Stärkung der Selbstkompetenz« ist Teil des Hybriden Lernraums. Hier finden Sie für Ihre Arbeit in Schule oder an außerschulischen Lernorten Informationen und Praxistipps aus Wissenschaft und Praxis – als Texte, Methoden, Podcasts, Videos oder Workshops.

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