Gotthard-Müller-Grund- und Gemeinschaftsschule Filderstadt
Wenn das Lernen fließt –
Die Gotthard-Müller-Schule in Filderstadt
Vorbei sind die Zeiten, in denen Lernen zwingend in nüchternen, rechteckigen Schulgebäuden mit langen Fluren stattfinden muss. Die Gotthard-Müller-Schule im baden-württembergischen Filderstadt zeigt, wie es anders gehen kann. Zeitgemäßes Lernen braucht einen zeitgemäßen Schulbau – davon ist die Gemeinschaftsschule überzeugt.
Seit 2020 findet der Unterricht in einem organisch geschwungenen, hellen und farbenfrohen Lernhaus statt. Das gestaffelte Gebäude mit viel Glas und umlaufenden Galerien rahmt eine große Außenfläche, die auch als Freilichttheater genutzt werden kann. Im Inneren vermitteln warme Farben, geschwungene Wände, ein großzügiges, helles Treppenhaus sowie weite Flure mit Nischen und Bänken: Lernen besteht aus Möglichkeiten, nicht aus Grenzen.
Vielfalt Raum geben, Freude am Lernen ermöglichen und Transparenz im Lernprozess schaffen – das sind die prägenden Säulen der Gotthard-Müller-Schule. Sie bestimmen das Lernkonzept ebenso wie die Schularchitektur.
Das Besondere
- Vielfalt Raum geben
- Freude am Lernen ermöglichen
- Transparenz im Lernprozess schaffen
Impressionen
Das Besondere
Vielfalt Raum geben
Die Gotthard-Müller-Schule ist eine Gemeinschaftsschule. Sie ermöglicht alle Abschlüsse der Sekundarstufe: Nach Klasse 9 oder 10 kann der Hauptschulabschluss, nach Klasse 10 der Realschulabschluss abgelegt werden. Bei entsprechender Voraussetzung ist anschließend der Wechsel auf ein allgemeinbildendes oder berufliches Gymnasium möglich.
Die Schülerinnen und Schüler werden dabei nicht nach Schulformen getrennt unterrichtet, sondern lernen gemeinsam in Lerngruppen, zum Teil auch jahrgangsübergreifend. Im Mittelpunkt steht der einzelne Schüler, die einzelne Schülerin – mit persönlichen Stärken, Interessen und Voraussetzungen. Lerninhalte und Lerntempo werden daran angepasst.
Lehrkräfte verstehen sich dabei als Beobachtende, Beratende, Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sowie Coaches. Vielfalt unter den Kindern und Jugendlichen wird ausdrücklich als Chance betrachtet. Gleichzeitig wird die Selbstverantwortung für den eigenen Lernprozess großgeschrieben.
Im Schulalltag wechseln sich lehrerzentrierte Unterrichtsphasen mit selbstgesteuerter Lernzeit ab. Dieses pädagogische Konzept findet seine Entsprechung auch in der Architektur: Die Schule hat sich vom klassischen Klassenzimmer verabschiedet. Gelernt wird in sogenannten Lernhäusern. Sie umfassen jeweils Lerngruppen- und Differenzierungsräume sowie Fachräume. Unterschiedliche Farben geben den Lernhäusern jeweils ein eigenes Gesicht.
Freude am Lernen ermöglichen
Ein motivierendes Lernangebot, Erfolgserlebnisse im schulischen Alltag und Freude am Lernen prägen die Gotthard-Müller-Schule. Lernphasen wechseln sich deshalb immer wieder mit Bewegung, Kreativität und Entspannung ab. Dafür gibt es vielfältige Angebote aus dem kulturellen, musischen und sportlichen Bereich – zum Beispiel Filzen, Kickboxen, Theater, Yoga, Tanzen, Zirkus sowie Ringen und Raufen. Kooperationspartner wie die Musikschule oder die Kunstschule unterstützen die Schule dabei mit eigenen Angeboten.
Lernfreude und Motivation entstehen auch durch ein räumliches Umfeld, in dem sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen. Deshalb wurde an der Gotthard-Müller-Schule besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Lern- und Aufenthaltsbereiche gelegt. Warme Farben und wertige Materialien schaffen eine einladende Atmosphäre und machen die Schule zu einem Ort, an dem Lernen gerne stattfinden kann.
Transparenz im Lernprozess schaffen
Regelmäßige Informations-, Rückmelde- und Lernentwicklungsgespräche zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften schaffen Transparenz über den individuellen Lernprozess und den aktuellen Lernstand. So wird sichtbar, wo die Schülerinnen und Schüler stehen, welche Fortschritte sie machen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Auch die Architektur greift den Gedanken der Transparenz auf: Großzügige Glasflächen eröffnen vielfältige Ein- und Ausblicke. Sie ermöglichen nicht nur den Blick in die Lernräume, sondern verbinden auch Flure und Lernbereiche miteinander. Unterricht und selbstgesteuertes Lernen sind dadurch nicht auf den Klassenraum beschränkt, sondern können auch auf Flurflächen, in offenen Lernbereichen oder auf Außenterrassen stattfinden.
Durch die flexible und vielfältige Nutzung der Flächen wird das Schulgebäude zu einem lebendigen Lernort, der Offenheit, Austausch und eigenverantwortliches Arbeiten unterstützt.
Kontakt
Gotthard-Müller-Grund- und Gemeinschaftsschule Filderstadt
La Souterrainer Straße 9
70794 Filderstadt
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