InterEmp: Intersektional stärken
»Intersektional stärken« – Partizipative Grundlagenforschung zur Dimensionalisierung praxisrelevanter Konzepte von Empowerment und Powersharing
Das Projekt auf einen Blick
Projektbeschreibung
Im Zentrum stehen die Erarbeitung umfassender Konzeptionalisierungen und anwendungsbezogener Strategien zu intersektionalem Empowerment und Powersharing von migrantisch positionierten Frauen und Mädchen durch diversitätssensible Begleit- und Beratungsmaßnahmen.
Empowerment ist ein wichtiger Faktor für die Erhöhung von Bildungschancen und zentrale Voraussetzung für strukturelles Powersharing. Praktiker*innen kritisieren den Ansatz jedoch als »
"schwammig" und "ungenau", obwohl er genutzt wird. Es fehlt an praxistauglichen Konzepten; oft ist unklar, ob Empowerment als Methode, Haltung, Theorie oder politische Handlungsstrategie zu verstehen ist. Empowerment und Intersektionalität werden zudem zu wenig verbunden: Fokussiert wird oft nur eine Diversitätskategorie. Dies wird Gruppen mit multidimensionalen Zugangs- und Teilhabebarrieren wie migrantisch positionierten Frauen und Mädchen nicht gerecht. Passgenaue Konzepte in Theorie und Praxis sind daher unabdingbar. Anerkannt ist zudem, dass Empowerment Powersharing benötigt, um wirksam zu sein – also die Sensibilisierung für das Teilen von Macht aufgrund von Privilegien. Das Projekt wird im Wissenschafts-Praxis-Verbund mit "Mpower" und "DaMigra" intersektionales Empowerment und Powersharing konzeptualisieren, in der Praxis pilothaft erproben und Good Practices-Empfehlungen für die politische Steuerung geben.
Organisationen
Teilprojekt: Partizipative Situationsanalyse und Verbundkoordination
Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)
Teilprojekt: Empowerment intersektional
Mpower e.V.
Teilprojekt: Powersharing intersektional
Förderer
Das Projekt "Metavorhaben Migration, Integration und Teilhabe an Bildung" wird im Rahmen des Programms "Integration durch Bildung" durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.