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BeeMEHR: Mehrsprachigkeit

Warum Mehrsprachigkeit einfach mehr ist

Das Projekt auf einen Blick

Projektbeschreibung

Das Projekt fokussiert zwei Ziele. Erstens die Sensibilisierung von Erzieherinnen und Erziehern, Lehr- und Führungskräften sowie Eltern und Kindern in verschiedenen Bildungseinrichtungen für ein wissenschaftlich gestütztes Verständnis von Mehrsprachigkeit. Die Sensibilisierung erfolgt in Form von Begleitseminaren und Coachingangeboten. Diese Phase wird außerdem dazu genutzt, ein nachhaltiges digitales sowie analoges Bildungs- und Übungsmaterial bereitzustellen. 

Zweitens wird der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen kognitiver Kontrolle, metalinguistischem Bewusstsein und Lesekompetenz systematisch untersucht. Diese Ergebnisse dienen dazu, das Potenzial der Mehrsprachigkeit für den Erwerb der Literalität zu nutzen. Eine Übungsplattform zur Stärkung des metalinguistischen Bewusstseins wird entwickelt und so eingesetzt, dass sich die Lesekompetenz bei allen Kindern, unabhängig von sozialer, sprachlicher und kultureller Herkunft, verbessern kann. 

Das Gesamtprojekt stellt sich der Herausforderung des vorherrschenden Stigmas, dass Mehrsprachigkeit eine gesellschaftliche sowie kognitive Ausnahme darstellen würde, und strebt an, die gesellschaftsspaltende Kluft zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen und schulischen sowie gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Mehrsprachigkeit weitgehend zu schließen.

Organisation 

Technische Universität Dortmund

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Förderer

Das Projekt "Metavorhaben Migration, Integration und Teilhabe an Bildung" wird im Rahmen des Programms "Integration durch Bildung" durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Logos BMBF, ESF Plus Sozialfonds und Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung