IQB: Osten sackt ab

Abbildung von Zahlen und Formeln zur Veranschaulichung von Mathematik und Naturwissenschaften.
Foto: Gerd Altmann – Pixabay.com

Der aktuelle IQB-Bildungsindex zeigt weiter gravierende Unterschiede in den Bundesländern. Besonders verschlechtert haben sich die ostdeutschen Länder, meldete die Berliner Morgenpost. Eine signifikante Verbesserung konnten nur Bayern und Nordrhein-Westfalen verbuchen. Die Leiterin des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich, Petra Stanat, warnte davor, die Ergebnisse überzubewerten. Die ostdeutschen Bundesländer seien im Jahr 2012 im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch gestartet. Trotz der starken negativen Veränderungen lägen sie weiterhin im bundesweiten Trend. Für den IQB-Bildungstrend 2018 wurden die Schulleistungen in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik getestet. Daran nahmen insgesamt 44.941 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse an 1.462 Schulen teil.  

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