Digitalisierung in der Lehrerbildung: Projekt aus Karlsruhe zur Förderung empfohlen

Computergesicht vor binärem System grafisch dargestellt
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Hochqualifizierte Lehrerinnen und Lehrer tragen wesentlich zum Erfolg des deutschen Bildungssystems bei. Bund und Länder haben deshalb die »Qualitätsoffensive Lehrerbildung« ins Leben gerufen, die auch die Digitalisierung in der Lehrerbildung in den Blick nimmt. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat jetzt den Antrag des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zum Thema »digiMINT: digitalisiertes Lernen in der MINT-Lehrer*innenbildung« zur vierjährigen Förderung ab 2020 vorgeschlagen. In vier Projektphasen entwickelt, erprobt und evaluiert das KIT in den MINT-Fächern digitale Lernkontexte für Lehrerinnen und Lehrer und bereitet sie für den Transfer in die Schulpraxis vor. Im Rahmen von digiMINT soll dies in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie in den Bildungswissenschaften erfolgen.

Als »Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft« schafft und vermittelt das »Karlsruher Institut für Technologie« Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel des Instituts ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz ist die Nachfolgeorganisation der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung. Sie koordiniert die Wissenschaftsförderung des Bundes und der Länder.

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Das Karlsruher Institut für Technologie im Begabungslotsen