Binnendifferenzierung

#Glossar

Auch innere Differenzierung genannt, bezeichnet die individuelle Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler innerhalb des Unterrichts, zum Beispiel durch zusätzliche bzw. abgestufte Aufgabenstellung, die auf die jeweilige Person zugeschnitten ist. Es gibt vielfältige Methoden, um mit den Unterschieden von Lernenden umzugehen.
Die Angebote finden in der Lerngruppe statt und setzen am jeweiligen Lernstand der Schülerinnen und Schüler an. Dabei werden Neigungen und Interessen der Schüler aufgegriffen.

Binnendifferenzierung kann im Klassenverband stattfinden, wenn Schülerinnen oder Schülern zusätzliche Aufgaben gestellt werden.

Von Beschleunigtem Lernen spricht man, wenn Schüler am Unterricht einer anderen Klasse teilnehmen, um beispielsweise eine weitere Fremdsprache zu lernen.

 

Üblich ist ebenso die Förderung außerhalb des Klassenverbands (Äußere Differenzierung). Diese geschieht durchweg durch zusätzliche Lernangebote, die den normalen Unterricht ergänzen, meist in Arbeitsgemeinschaften. Solche Arbeitsgemeinschaften können sehr unterschiedliche Schwerpunkte haben – zum Beispiel Sport, Theater, Musik – und stehen meist allen offen. Sie werden also nicht zwangsläufig als Förder-Maßnahmen für besonders begabte Schülerinnen oder Schüler angeboten.

Eine Sonderstellung nehmen bilinguale Schulen ein, die das vertiefte Lernen einer Fremdsprache anbieten, in der später auch andere Fächer unterrichtet werden.

Schließlich gehört die Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf Wettbewerbe (wie zum Beispiel Jugend forscht oder die Mathematik-Olympiade) zu den möglichen Enrichment-Maßnahmen im schulischen Bereich.