Jahrgangsübergreifender Unterricht

#Glossar

Regelunterricht ist die Bezeichnung für den Unterricht, den Schülerinnen und Schüler nach einem festgelegten Stundenplan erhalten. Die Kultusministerien jedes Bundeslandes legen einen Lehrplan für die Lehrkräfte fest. Darin enthalten sind Vorgaben, was Schülerinnen und Schüler des entsprechenden Jahrgangs lernen sollen. Beim jahrgangsübergreifenden Unterricht sind die Jahrgangsklassen aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler lernen altersgemischt gemeinsam. Der Vorteil: durch offene Unterrichtsmethoden werden die individuelle Förderung und das Lernen voneinander erleichtert. Das ermöglicht nicht nur, dass Schüler sich im jeweils angemessenen Tempo entwickeln, es stärkt auch die soziale Gemeinschaft. Lehrkräfte stellt dieser Ansatz vor besondere Herausforderungen. Sie werden eher zu Lernbegleitern, die die Angebote für ihre Schüler sehr gut vorbereiten und Hilfestellungen im Unterricht geben müssen.