Handschrift ist nicht alles

Schreiben mit einem Füllfederhalter: Abbildung von mit der Hand geschriebenen Zeilen.
Foto: Free-Photos auf Pixabay.com

Schon lange diskutieren Wissenschaftler und Pädagogen über die Vor- und Nachteile verschiedener Schriftarten und Lernmethoden. Heute kommt  auch das digitale Schreiben hinzu. Skeptiker sehen dadurch die Handschrift in Gefahr. Wissenschaftler des Mercator-Instituts der Uni Köln haben nun laut »Frankfurter Allgemeine Zeitung« mehrere Studien ausgewertet. »Auf Grundlage der bisherigen Forschungsergebnisse ergibt es daher keinen Sinn, das Handschreiben und Tastaturschreiben gegeneinander auszuspielen«, schreibt der Direktor des Mercator-Instituts, Michael Becker-Mrotzek. »Anstatt die Entweder-oder-Frage zu stellen, sollten Lehrkräfte besser beide Techniken fördern und fordern.« Zwar gebe es Hinweise darauf, dass sich Schreiben mit der Hand positiv auf feinmotorische Fähigkeiten und das Gehirn auswirke. Andererseits lieferten Schüler beim digitalen Tippen sprachlich richtigere und inhaltlich sinnvollere Texte ab.  

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