Selbst ist die/der Lernende oder: Brauchen wir eine digitale Didaktik?

Die Frage nach digitaler Didaktik

ist nicht neu und wird immer noch kontrovers beantwortet. Von Jöran Muuß-Merholz bereits vor vier Jahren so: Es gibt keine digitale Didaktik.

Trotzdem ist die Frage nach dem Einsatz digitaler Werkzeuge geblieben, denn Digitalisierung geht weit über technische Ausstattung hinaus. Unterricht sollte dazu beitragen, dass Schüler auch einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien lernen.

Unterrichtsplanung und -organisation ist Schulalltag. Um Unterricht gut zu gestalten, entwickelt jede Lehrkraft die für sich passende Struktur und Organisation.

Digitale Werkzeuge ersetzen nicht die analogen Instrumente, sie können aber Lehrkräfte in ihrer Kernaufgabe, Lernprozesse zu fördern, unterstützen. Dazu bedarf es keiner eigenen Didaktik.

Individuell zu fördern und unterschiedliche Förderbedarfe zu berücksichtigen, ist ein Anspruch, der an Lehrkräfte gestellt wird. Das Lernen mit digitalen Tools bietet neue Formen der Differenzierung und kann damit den Wandel zum individualisierten Lernen voranbringen. Handlungs- und entwicklungsorientierter Unterricht hat das Ziel, dass Kinder und Jugendliche selbst aktiv werden. Digitale Werkzeuge unterstützen das.

Auch um Bildungsunterschiede aufgrund von Herkunft oder sozialem Status auszugleichen, bieten digitale Werkzeuge durch die Möglichkeit der individuellen Förderung eine neue Perspektive.
 

Diese Zehn Schulen aus NRW haben sich im Netzwerk Rheinland zusammengeschlossen, um individualisiertes Lernen digital zu unterstützen:


Netzwerk Digitale Bildung

So bereichern digitale Werkzeuge den Unterricht


Videostatements von Lehrkräften und Bildungsexperten zum Thema zeitgemäße Bildung

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