Lehrkräftebildung
Maßnahmen der Aus- und Fortbildung

Die schulische Begabtenförderung wird in Hamburg als ein wichtiges Element im Umgang mit der Heterogenität innerhalb einer Lerngruppe gesehen.

Zukünftige Lehrerinnen und Lehrer können sich während des Studiums an der Universität Hamburg ebenso mit begabungsfördernden Inhalten beschäftigen wie Lehrkräfte, die sich weiterbilden wollen. Für Lehrende bieten sich vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Universität Hamburg.

Zukünftige Lehrkräfte können sich während ihrer Ausbildung in Hamburg mit unterschiedlichen Themen der Begabungsförderung auseinandersetzen. An der Universität Hamburg setzt Thomas Trautmann, Professor für Erziehungswissenschaft, ein breites Themenspektrum für alle Fächer um.

Hier ein Überblick über die Veranstaltungen, die im grundständigen Lehramt und in den Bachelor- und Master-Studiengängen angeboten werden:

  • Hochbegabte in der Schule
  • Förderprinzipien für Hochbegabte
  • Ringvorlesung Begabung – Individuum – Gesellschaft
  • Oberseminar Heterogene Lerngruppen-Analyse
  • Forschungswerkstatt: Heterogenität und Begabung
  • Forschungswerkstatt: Evaluation von gymnasialen Enrichment-Kursen
  • Forschungswerkstatt: Einzelfallstudien zu hochbegabten Schülerinnen und Schülern

Außerdem ist es möglich, ein Schulpraktikum mit dem Schwerpunkt begabungsfördernder Unterricht zu machen.

Fortbildungen der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB)

Die Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) bietet im Bereich Begabtenförderung Fortbildungen an, die allen Schulen (als schulinterne Fortbildungen) und einzelnen Lehrkräften (als zentrale Fortbildungen) zugänglich sind.

Schülerinnen und Schüler unterscheiden sich in ihren individuellen Begabungen, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund berücksichtigt Hamburg die Begabtenförderung in den Förderkonzepten einer jeden Schule. Die Fortbildungsangebote der BbB geben Hilfestellung zu allen damit verbundenen Fragen und ergänzen diese.

In den grundlegenden Fortbildungsveranstaltungen (Impulskreise der Karg-Stiftung und Grundlagen und Erkennen) findet eine Einführung in die Grundlagen der Begabtenförderung statt.

Neben der Klärung von Begrifflichkeiten (wie zum Beispiel Was ist Intelligenz? Was ist Hochbegabung?) werden schulische Möglichkeiten der Diagnostik vorgestellt und aufgezeigt, welche Merkmale in der Beobachtung eine erste Unterscheidung der Begabungsausprägung ermöglichen.

In den Praxisbegleitveranstaltungen wird anhand von Praxisbeispielen aus den Schulen gezeigt, wie die Theorie in die Praxis übertragen werden kann.

In den Foren stehen besondere Fragestellungen im Mittelpunkt, die mit den Themen Begabung und Begabtenförderung verbunden sind. In diesen Veranstaltungen können interessierte Lehrkräfte ihr Wissen zu diesen Themen vertiefen und erweitern.

Im Rahmen des Aktionsprogramms zur Begabtenförderung zur festen Verankerung der Begabtenförderung an allen weiterführenden Schulen sowie vielen Grundschulen, werden seit dem Schuljahr 2014-2015 Fachkräfte für Begabtenförderung (FBF) an staatlichen Schulen als Ansprechpartner für Eltern und Lehrkräfte qualifiziert. Aktuelle Informationen zur Grundlagen- und fakultativen Aufbauqualifizierung sowie zur Aufgabenbeschreibung der Fachkraft für Begabtenförderung (FBF) finden Sie auf dieser Internetseite des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung.

Alle Informationen zu Fortbildungsangeboten der Beratungsstelle besondere Begabungen finden Sie auf der Website der Beratungsstelle.

 

Weitere Angebote

Auch Professor Trautmann von der Universität Hamburg bietet Lehrerfortbildungen an. Schulen, Verbände und andere Institutionen können Themen und Formate individuell abstimmen.

Themenschwerpunkte sind unter anderem:

  • Hochbegabung und individuelle Entwicklung
  • Erkennen von Begabungen im Kontext Schule
  • Förderung begabter Heranwachsender in Grundschulen und im gymnasialen Bereich
  • Identifikation von begabten Vorschulkindern
  • Schulanfang als Begabungsindikator
  • Minderleistung
  • Hochbegabte Migrant/innen