Roboter-Wettbewerb zeigt Wirkung bei Kindern

Abbildung eines Roboter-Armes.
Foto: Michal Jarmoluk – Pixabay.com

Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler gibt es viele, Evaluationen ihrer Wirkung hingegen nur wenige. Beispielgebend für andere außerschulische Förderansätze hat der Verein »TECHNIK BEGEISTERT e.V.« untersuchen lassen, welche Wirkung die »World Robot Olympiad« auf ihre Teilnehmenden hat. Die Professur für Didaktik der Informatik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg kommt in ihrer Evaluationsstudie zu dem Ergebnis, dass der Wettbewerb die zu erwartenden Hardskills und Softskills der Jugendlichen gleichermaßen erfolgreich fördert und zudem einen positiven Einfluss auf Selbstkonzept und Interesse der Teilnehmenden ausübt. Auch Schülerinnen und Schüler, die wiederholt teilnehmen, profitieren noch von dem Wettbewerb. Die Wissenschaftler sehen die Bedeutung solcher Studien insbesondere darin, mit wissenschaftlichen Methoden mehr über die Wirkung eines erfolgreichen Förderansatzes erfahren zu können und dieses Wissen dann für die eigene Arbeit zu nutzen. MINT-Nachwuchs könne so gefördert und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Die World Robot Olympiad ist ein internationaler Roboter-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 19 Jahren. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Leute für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und Kompetenzen zu fördern, die in einer zunehmend von Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung geprägten Welt notwendig werden. Ermöglicht wurde die Studie durch Unterstützung der Dr. Hans Riegel-Stiftung.

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