Studie: Förderdefizite bei Brennpunktschulen

Schulklasse
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Wie werden Brennpunktschulen in den einzelnen Bundesländern gefördert? Dieser Frage ging eine von der »Wübben Stiftung« finanzierte aktuelle Studie nach. Professor Tulowitzki, Leiter der Professur für Bildungsmanagement und Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, hat gemeinsam mit einem Team von Autoren dafür bundesweit Programme und Initiativen identifiziert, die sich gezielt an Brennpunktschulen richten. Die Ergebnisse zeigen: Nicht alle Bundesländer haben spezielle Förderprogramme für Brennpunktschulen und die Programme selbst unterscheiden sich stark von Bundesland zu Bundesland. Darüber hinaus gibt es keinen Austausch unter den Bundesländern. Einheitliche Standards zur Identifizierung von Brennpunktschulen fehlen. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt veröffentlicht und stehen kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Die »Wübben Stiftung« setzt sich für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ein, mit besonderem Fokus auf Brennpunktschulen. Ziel der Stiftungsarbeit ist es, für Brennpunktschulen bessere Rahmenbedingungen zu schaffen sowie einen prioritären Zugang zu Ressourcen wie Ausstattung und Personal.

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