Schule zu Hause: Schüler finden‘s gut!

Junge macht Aufgaben am Tisch
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Lehrkräfte werden aktuell in vielen Umfragen zum Thema »Schule zu Hause« befragt. Schülerinnen und Schüler lässt jetzt die Deutsche Telekom Stiftung zu Wort kommen. 1.016 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren wurden Mitte April gemeinsam mit ihren Eltern online interviewt. Die Mehrheit findet »Schule zu Hause« tendenziell positiv und sagt, dass sie zu Hause im eigenen Zimmer gut lernen könne und auch ausreichend digital dafür ausgestattet sei. Was in anderen Umfragen schon deutlich wurde, bestätigen die Befragten in dieser Umfrage: Ihre Aufgaben erhalten sie von ihren Lehrern meistens klassisch per E-Mail. Dann geht es überwiegend darum, Texte zu lesen und Aufgaben zu lösen. Methoden wie Erklärvideos, digitale Gruppenarbeit oder Anleitungen zum Experimentieren werden selten eingesetzt. In Chemie und Mathematik erhalten 52 Prozent der Schülerinnen und Schüler fast immer eine Rückmeldung, wenn sie eine Aufgabe abgegeben haben. In Fächern wie Physik oder Informatik sagen das nur noch 39 Prozent. Insgesamt haben die Jugendlichen in den MINT-Fächern mehr Unterstützungsbedarf als in den Fremdsprachen oder Gesellschaftswissenschaften. Und: Es sind vor allem die Mütter, die helfen, wenn es zu Hause Probleme beim Lernen gibt (83,8 Prozent). Nur rund 30 Prozent der Befragten nennen hier auch ihre Lehrkräfte. Für die Telekom Stiftung sind die Ergebnisse Grund genug, das »kreative Lehren und Lernen mit digitaler Unterstützung nun endlich auf breiter Front anzugehen«.

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