Liken, haten, beefen: Studie zur digitalen Sozialkompetenz Jugendlicher

Abbildung social Icons zur Veranschaulichung von Like und Dislike bei der Nutzung von sozialen Medien wie Facebook.
Foto: Ronny K – Pixabay.com

Das Leben Jugendlicher findet zu einem großen Teil im Netz statt. Rund dreieinhalb Stunden täglich verbringen Zwölf- bis Neunzehnjährige im Internet. Über Instagram, WhatsApp oder Snapchat wird kommuniziert, geteilt, gelästert. Wie sozial die Jugendlichen sich dabei verhalten, wollten die Vodafone Stiftung und das Deutsche Jugendinstitut wissen. Ergebnis ihrer Studie: Die Mehrheit kennt die Spielregeln für gutes Online-Sozialverhalten. Sind sie jedoch besonders oft und lange digital unterwegs, neigen sie eher zu unfairem Verhalten. So viel sie auch kommunizieren, haben Jugendliche unangenehme Erfahrungen mit Cybermobbing oder Hate Speech gemacht, fällt es ihnen schwer, sich mit anderen darüber auszutauschen. Mitmachen, statt verbieten, so die Empfehlung der Studienmacher an die Eltern. Wer mit seinen Kindern über das Internet spricht und es gemeinsam mit ihnen nutzt, unterstützt gutes Online-Sozialverhalten.

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