Männlich, jung und zunehmend besser gebildet

Abbildung einer Weltkarte mit den Umrissen von Menschen davor als Zeichen von Flucht und Asyl.
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Asylantragsteller, die nach Deutschland kommen, sind zunehmend besser gebildet. Das stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in seinem aktuell erschienenen Jahresbericht »Potenziale von Asylantragstellenden 2018« fest. 22,9 Prozent der Asylantragsteller gaben an, eine Hochschule besucht zu haben, weitere 20,3 Prozent nannten das Gymnasium als höchste besuchte Bildungsinstitution. Im Vergleich: 2017 hatten nach eigenen Angaben nur 17,2 Prozent eine Hochschul- und 19,2 Prozent eine Gymnasialbildung. Eine überdurchschnittlich gute Bildung bringen dabei die Asylantragsteller aus dem Iran und der Türkei mit. Die Hälfte der volljährigen Asylerstantragstellenden in 2018 war unter 30 Jahre alt; rund 60 Prozent waren Männer. Der Anteil der Frauen, die in Deutschland Asyl suchen, steigt aber kontinuierlich an.

Zum Jahresbericht 2018